tapdance
Breakdance
Die Wurzeln des Breakdance liegen in den späten 60ern des letzten Jahrhunderts, wo New Yorker Teenager zu James Brown's "Get on the God Foot" einen gleichnamigen Tanzstil kreierten. Neben einfachen Drops und Spinns gab es beim God Foot auch einen Schritt, bei dem ein Knie angezogen einen Takt gehalten und dann wieder fallengelassen, gleichzeitig das andere Knie angezogen wurde. Schritte diesen Charakters werden in der Streetdanceszene noch heute getanzt.
Am meisten jedoch beeindrucken beim Breakdance die akrobatischen Power Moves, Drehungen auf Kopf, Rücken und Händen. Sie erweckten in den 70ern bei den Kids und Teenagern der New Yorker South Bronx großes Interesse. Gewaltpotentiale und Rivalitäten konnten so in Tanzwettbewerben friedlich ausgelebt und gleichzeitig Anerkennung erworben werden. Die Szene boomte und brachte großartige Tänzer hervor.
Das sogenannte Locking und Popping wurde von Kalifornien kommend in den Breakdance integriert. Es ahmt die ruckartigen Bewegungen der damals äußerst populären Sciencefiction – Roboter und anderer Comicfiguren nach. Popping ist hierbei eine Weiterentwicklung des Locking. Die Bewegungen sind fließender und wenn der Tänzer nacheinander mit allen Körpergelenken zuckt, soll der Eindruck entstehen, es ginge ein Stromschlag durch seinen Körper. Als "Electric Boogie" wurde dieser Stil ins Breakdance - Repertoire aufgenommen.
Im Kurs werden nach Erwärmung und Stretch die Grundfiguren aus Popping und Locking vermittelt und Anleitungen zu den Powermoves gegeben. Ziel ist hierbei, die Schüler zu tänzerischen "Eigenkreationen" anzuregen.